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Internationales Grasbahnrennen in Spenge am 26.August 1984

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Seine Überredungskunst mußte Egon Müller nach seinen Sieg im NBM-Lauf anwenden als ihn “Fans” wegen eines angeblichen Fouls übelst beschimpften. Egon schenkte ihnen seinen Siegerkranz und die Welt war wieder in Ordnung.

Egon Müller war einmal mehr das Maß der Dinge beim 15. Internationalen Grasbahnrennen auf der Werburger Waldbahn in Spenge. Zwar konnte Müller, wegen der diesmal doch sehr löchrigen Bahn, den von ihm gehaltenen  Bahnrekord nicht brechen war aber mit 101,21 km/h der schnellste in diesen Wettbewerb. In den Wertungsläufen hatte Müller nur in Europameister Jeremy Doncaster aus England einen ernsthaften Gegner. Auf dem obigen Bild ist Egon ein wenig zu schnell in die erste Kurve geschossen und muß daher seine Maschine extrem abwinkeln. Auch Lokalmatador Thomas Dieckmann (13) hat einen guten Start erwischt und ist Egon auf den Fersen. Ebenfalls dabei sind Bernd Odermatt (9) sowie der Däne Jens-Peter Nielsen (12) und Uwe Gessner (8).

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Die Siegreichen drei in der Internationalen Lizenzklasse waren in diesen Jahr Egon Müller der mit Maximaler Punktzahl den ersten Platz belegte vor Europameister Jeremy Doncaster aus England und dem Scheesseler Günter Bünning auf Platz drei.
Egon war eine Woche vor dem WM-Endlauf inHerxheim mit einem GM und den neuen MEFO Jawa nach Spenge gekommen und nutzte die Gelegenheit um seine Maschinen noch einmal zu testen.
Das 15. Grasbahnrennen war übrigens das letzte Spenger Grasbahnrennen welches unter der Federführung des MTC Spenge durchgeführt wurde. Später wurden noch einige Rennen unter Federführung des Teams 81 durchgeführt bevor auch diese Bahn für immer die Pforten Schloß.

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Das Lüdinghauser Gespann Albert Raesfeld/ Richard Suhr können sich hier knapp vor den Osnabrückern Brüner/ Schunk ins Ziel retten. Ein zweiter und ein dritter Rang brachten das mit einem OL-WESLAKE  Motor ausgestattete Gespann schlieslich auf Gesamtrang zwei.

Schwarzer Tag für das Schwarmer Gespann Rainer Zumach /Karten Friedrich. Nachdem sie im ersten Lauf wegen Startbandreißens disqualifiziert wurden konnten sie ihren zweiten Lauf vor Suhr/Niedzwitz gewinnen. Im Endlauf dann überzogen sie nach schlechten Start in der Fahrerlagerkurve und überschlugen sich spektakulär.Fahrer und Beifahrer wurden dabei über die Bande in den angrenzenden Bach geschleudert. Doch zum Glück ging das Ganze einigermaßen glimpflich aus.

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Bild links außen : Die Sieger der B-Lizenz Gespannklasse wo die Osnabrücker Herbert Brüner/ Andreas Schunk den ersten Platz vor den Lüdinghausern Albert Raesfeld/ Richard Suhr und den Schwarmern Suhr/Niedzwitz belegen konnten. Die Rennen in dieser Klasse zählten zu den spannendsten des Tages wobei die Einlaufreihenfolge meistens erst auf dem letzten Metern endschieden wurde.

Bild links : Erfolgreicher Tag für den Spenger Ralf Scheer der in der B-Lizenklasse an den Start ging. Bereits im Training fuhr er mit seiner Weslake in 1.15,98 Min. Bestzeit. Beim Start zum ersten Lauf zog ihm eine nicht trennende Kupplung ins Band, aber weil das Grüne Licht noch nicht an war lies ihm der Schiedsrichter wieder zu und es sprang ein vierter Rang heraus. Im zweiten Lauf ging Ralf konzentrierter an den Start und siegte vor Michael Röseler und Andreas Rahn. Im Endlauf wurde der Lokalmator zwar nur dritter, bekam aber dennoch 3 Punkte weil Andreas Rahn wegen durchfahren des Innenfelds disqualiziert wurde. Somit stand Ralf Scheer neben Gesamtsieger Mario Trupkovic und Wolfgang Lusmöller als dritter auf dem Siegertreppchen.

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Der für den MSC Harsewinkel startende Wolfgang Lusmöller konnte seine beiden ersten Läufe gewinnen, stürzte aber im Endlauf und landete somit in der Gesamtwertung auf Platz zwei. Hier führt Lusmöller vor Günter Leinke und Martin Händler.

Etwas unscharf aber dennoch gut zu erkennen führt hier Ralf Scheer vor Michael Röseler und dem Friedberger Andreas Rahn.

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