Altemblem            Speedway-Yesterday             Altemblem 


Fahrer Seite 5


Albert Stickl

Mettenheim

Geboren : 18.01.1950  - gestorben : 25.05.2004

Stickl-2
Stickl-1

Albert Stickl war von Beruf Kfz-Mechaniker und begann 1968 mit dem Bahnsport. Er fuhr zunächst Speedway sowie Sand,- und Grasbahnrennen und bestritt ab 1974 auch Eissppeedwayrennen. Jedes Jahr nahm er an den Vorläufen zur Eisspeedway-Weltmeisterschaft teil und schaffte es in den Jahren 1979 und 1980 jeweils bis ins Halbfinale. 1979 wurde er als Reservefahrer für die Eisspeedway - Team WM nominiert, kam hier zwar nicht zum Einsatz, durfte sich aber neben Leonhard Osswald und Max Niedermaier über die Bronzemedaille freuen. 1985 beim Vorlauf in Groningen nahm er zum letzten mal an der Eisppeedway-WM teil, verpasste das Halbfinale um nur einem Punkt und beendete nach der Saison seine Karriere. Später beteiligte er sich noch an Oldierennen bevor er 2004 im Alter von nur 54 Jahren an einer heimtückischen Krankheit starb.

Albert Stickl in Holzwickede 1982

Albert Stickl beim Eisspeedway WM-Vorlauf 1982 in Eindhoven wo er Platz 10 belegte


Giuseppe Marzotto (I)

Arzignano

Geboren : 30.01.1944

Marzotto

Italienische Meisterschaft

1974 - 2. Platz
1975 - 1. Platz
1976 - 1. Platz
1977 - 1. Platz
1978 - 1. Platz
1983 - 1. Platz

Argentinischer Meister 1981

Giuseppe Marzotto begann 1974 mit Speedway nachdem er vorher einige Jahre Moto-Cross gefahren war. Da seine Eltern gegen den Sport ihres Sohnes waren startete er unter den Pseudonym “ Charlie Brown” . Kurz darauf wechselte er in die Britische Liga nach Wolverhampton, war aber nie Profi sondern fuhr immer auf eigene Kosten. Obwohl aus vermögendem Hause kommend, ging dieses nicht ohne die Unterstützung von Sponsoren, so war er es auch der damals PIRELLI überzeugte Speedwayreifen herzustellen. Als Mitte der 1970er Jahre die neuen Vierventilmotoren von Weslake und Godden herauskamen und er jedesmal bei seiner Rückkehr nach Italien Probleme mit dem Zoll hatte, beschloß er eigene Motoren herzustellen. Innerhalb von drei Jahren war dieser Motor, der unter dem Kürzel GM auf dem Markt kam, erfolgreich. Marzotto gewann mit ihm 1983 die Italienische Meisterschaft und Egon Müller in Norden die Speedway-Weltmeisterschaft. Seitdem ist der Siegeszug der GM Motoren bei den Weltmeisterschaften nicht mehr aufzuhalten. Giuseppe Marzotto beendete 1985 seine Aktive Laufbahn und widmete sich in seiner Firma in Vincenzo ganz der Motorenherstellung. Heute hat er die Firma an seinem Sohn  Vittorio Emanuele , der sehr erfolgreich in der Flat-Trak Szene unterwegs ist, übergeben. 


Erik Stenlund (S)

Uppsala

Geboren : 26.05.1962

Eisspeedway Einzel-Weltmeister 1984 und 1988

Stenlund-1
Stenlund-2

Zum zweiten Male Eisspeedway-Weltmeister in Eindhoven 1988

Stenlund-3

Zum ersten Male im Langbahn-Weltfinale in Mühldorf 1987

Ob Eisspeedway, Speedway oder Langbahnrennen, in allen Kategorien des Bahnsports gehörte der Schwede stets zu den besten. Weltmeister wurde er aber nur auf dem Eis , nämlich 1984 in Moskau und 1988 im Niederländischen Eindhoven. 1985 wurde er schwedischer Meister auf der Speedwaybahn, was ihm berechtigte am in diesem Jahr erstmals ausgeschriebenen EURO-Cup der jeweiligen Landesmeister teilzunehmen wo er vor dem Russen Kuznetzov gewann. Auch in Deutschland war der Schwede ein stets gern gesehener Gast auf Speedway und Grasbahnen. Viermal schaffte er es auch bis ins Langbahn-Weltfinale, wobei er 1989 mit Platz vier sein bestes Ergebnis errang. Auch beim Allround-Super-Cup  stellte er sein Talent unter Beweis und mischte stets vorne mit.

Eisspeedway-WM

1981 - 11. Platz
1982 - 15. Platz
1983 -   3. Platz
1984 -   1. Platz
1985 -   4. Platz
1986 -   3. Platz
1988 -   1. Platz

 

Eisspeedway-Team WM

1982 - 3. Platz
1983 - 2. Platz
1984 - 2. Platz
1985 - 1. Platz
1988 - 2. Platz
1989 - 2. Platz
 

Langbahn-WM

1987 - 15. Platz
1989 -   4. Platz
1991 - 14. Platz
1993 - 17. Platz

 


Günter Kern

München     Geboren : 17.08.1948    - Gestorben : 02.09.2004

Kern

Günter Kern aus München arbeitete als Ingenieur bei BMW und begann mit 18 Jahren mit dem Bahnsport. Er fuhr für den MSC Olching Speedway und betätigte sich dort auch als Funktionär. Wie alle Fahrer früher, fuhr er natürlich auch Langbahn,- und Grasbahnrennen. Obwohl ihm schwere Stürze immer wieder zurückwarfen brachte er es doch zu einigen beachtlichen Erfolgen. Im September 2004 verunglückte er tödlich mit seinem Straßenmotorrad.

Langbahn-DM

Süddeutsche Bahnmeisterschaft

1977 - 6. Platz
1979 - 7. Platz
 

1977 - 5.Platz
1979 - 8.Platz
 

Kern-2

Günter Kern (4) vor Franz Lehmann (12), Herrmann Le Guin (4) und   K.H. Wanke 1981 in Hof.


Willi Stauch

Bodnegg -   Geboren : 2. März 1955

Clubs : AMC Vogt, MSV Herxheim, MSC Bopfingen

Stauch
Stauch-2

Willi Stauch 1980 in Gütersloh

Grasbahn-Europameister 1980

Langbahn-DM

Speedway-DM

1978 - 14. Platz
1980 -   5. Platz
 

1980 -  9. Platz

 

Der gelernte Metzger Willi Stauch aus Bodnegg fing 1974 beim AMC Vogt mit dem Bahnsport an und wurde 1980 Grasbahneuropameister in Bad Waldsee. Um seine Starts und Speedwaytechnik zu verbessern, wurde er 1980 Profi und ging dafür nach England wo er für verschiedene Clubs startete. Leider warfen ihm schwere Verletzungen immer wieder zurück so das seine Erfolgsbilanz insgesamt bescheiden blieb.

Willi Stauch